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Projektart: Öffentlich

BildGrundschule Groß Berkel - Bauzeit Architekten

Grundschule Groß Berkel

  • BildGrundschule Groß Berkel - Bauzeit Architekten

  • Grundschule Groß Berkel innen - Bauzeit Architekten

Der Flecken Aerzen realisiert derzeit den Neubau der Grundschule Groß Berkel a in zwei Bauabschnitten. Damit verbunden ist der Abbruch des vorhandenen Grundschulgebäudes, ebenfalls in Abschnitten.

Städtebau

Das Grundstück der Grundschule Groß Berkel, sowie des angrenzenden Kindergartenanbaus befindet sich in ländlichen Strukturen am Ortsrand von Groß Berkel. Das Nahumfeld des Baugrundstückes weist im Wesentlichen eine kleinteilige Bebauung auf. Die vorhandene Bebauung auf dem Grundstück gliedert sich, insbesondere von seiner Höhenentwicklung in die Umgebung ein.

Merkmale, wie die Geschossigkeit, das Vorherrschen geneigter Dächer und die Einbettung der Gebäude in Grünbereiche sind in dem Gebiet durchaus erkennbar.

Mit der Planung wurde ein Baukörper entwickelt, der sich in die vorhandenen angrenzenden Gebäude der Turnhalle und der Kindertagesstätte einfügt, aber dennoch für sich steht. Der Entwurf – unter Berücksichtigung des zur Verfügung stehenden engen Baufeldes und der Umgebung – berücksichtigt zum einen die Höhenentwicklung des Hauptbaukörpers, indem eine 2-geschossige Bauweise mit Teilkeller geplant ist und zum anderen die klassische geneigte Dachform. Damit fügt sich der Schulneubau städtebaulich harmonisch in das Umfeld und die direkt angrenzenden Gebäudeteile der Turnhalle und des Kindergartens ein.

Das Schulgebäude ist nach dem Prinzip der sog. „Clusterschule“ zur pädagogischen Flexibilität beim Wechsel der Lernformen konzipiert. Dieses Modell beschreibt die Ausbildung von Nutzungseinheiten (Cluster) innerhalb des Gebäudes, in denen die Lern- und Unterrichtsräume zusammen mit den zugehörigen Differenzierungs- und Aufenthaltsbereichen zu einer identifizierbaren Einheit zusammengefasst werden.

Gestalterisch sind Hauptgebäude und Südflügel formal durch ihre ähnliche Architektursprache verbunden. Beide Gebäudeteile erhalten ein Satteldach mit Ziegeleindeckung sowie eine Plattenfassade und bilden damit ein zusammengehöriges Ensemble, welches sich städtebaulich zwischen die vorhandenen Gebäude (Turnhalle, Aula/Mensa, Kindertagesstätte) einfügt und durch seine eigene Struktur dennoch, wie ein freistehendes Gebäude wirkt.

Ein wesentlicher Bestandteil der neuen Planung ist die Berücksichtigung des Aspektes Inklusion; bzw. die Schaffung von Barrierefreiheit innerhalb der Gebäude, aber auch in den Außenanlagen.

Außenanlagen

Im Zuge des Schulneubaus werden auch die Außenanlagen neugestaltet. Eingangs- und Parksituation sowie Schulhof werden zukünftig getrennt.

Bauabschnitte

Um den Schulbetrieb am Standort aufrecht zu erhalten und eine strikte Trennung zwischen dem Baustellen- und Schulbereich zu realisieren, erfolgt die Umsetzung der Planung in mehreren Bauabschnitten.

Eckdaten

  • Neubau; Einbindung vorh. Gebäudeteile

  • Gesamtfertigstellung des Projektes: vors. 1.Quartal 2028

  • Ort: Aerzen

  • Ausführung: LpH 1-9 / Generalplaner

  • Volumen: 15.Mio

Besonderheiten

  • Bauen bei laufendem Schulbetrieb ohne externe Interimslösungen, 2. Bauabschnitt

  • Holzbau

  • Inklusion

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Königin-Luise Bad | Bad Pyrmont

Königin-Luise Bad

  • Königin-Luise Bad | Bad Pyrmont

  • Königin-Luise Bad | Bad Pyrmont

Das Königin-Luise-Bad wurde 1969 als Moorbadehaus errichtet. Die Gebäudeanlage mit mehreren Innenhöfen folgt in ihrer terrassenartigen Anordnung der topografischen Situation entlang der Bombergallee. Die verschiedenen Gebäudeteile sind über eine zentrale Eingangshalle erschlossen.

Königin-Luise Bad | Bad Pyrmont

  • Königin-Luise Bad | Bad Pyrmont

  • Königin-Luise Bad | Bad Pyrmont

  • Königin-Luise Bad | Bad Pyrmont

  • Königin-Luise Bad | Bad Pyrmont

1988 erfolgten erste Umbaumaßnahmen. In den 1990er-Jahren wurden Teile der Anlage nicht mehr genutzt und sukzessive in Arztpraxen umgewandelt.

Derzeit wird das gesamte Gebäude im laufenden Betrieb umfassend saniert. Die Arbeiten konzentrieren sich auf die Verbesserung des Brandschutzes, die barrierefreie Erschließung sowie eine energetische Erneuerung. Die Maßnahmen erfolgen in mehreren Bauabschnitten.

Bereits abgeschlossen sind der Neubau einer modernen Eingangshalle mit Gastronomiebereich und vorgelagertem Arkadengang sowie die Errichtung eines neuen Sole-Therapiebeckens. Dieser Anbau besticht durch seine offene Architektur: Großzügige Verglasungen erlauben Ausblicke in die angrenzende Allee – auch direkt vom Wasser aus. Ein harmonisches Zusammenspiel aus kühlen Glas- und Fliesenflächen mit warmen Holzelementen sowie einer akustisch wirksamen Holzwolle-Decke schafft eine ausgewogene und angenehme Raumwirkung.

Aktuell befindet sich der zweite Bauabschnitt mit einem größeren Neubau sowie weiteren Sanierungsarbeiten in der Umsetzung.

Eckdaten

  • Umbau | Erweiterung | Neubau
  • Ort: Bad Pyrmont
  • Fertigstellung: Bauabschnitt 1; 2020
  • Fertigstellung: Bauabschnitt 2; derzeit in der Umsetzung
  • Ausführung: Architektur Lph. 3-9
  • Volumen: 16 Mio.

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Turnhalle Lüdge | Bauzeit Architekten

Turnhalle Lüdge

  • Turnhalle Lüdge | Bauzeit Architekten

  • Turnhalle Lüdge | Bauzeit Architekten

Geplant ist die energetische Sanierung und Modernisierung sowie der barrierefreie Umbau der Dreifeldsporthalle am Ramberg in Lügde.

Die, an das bereits sanierte und modernisierte Schulzentrum Am Ramberg angrenzende Sporthalle mit Zuschauertribüne entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Die Sporthalle wurde im Jahr 1973 erbaut und soll umfassend unter energetischen, wie auch barrierefreien Aspekten saniert werden. Die Halle soll weiterhin eine multifunktionale Nutzung durch Schul- und Vereinssport genutzt werden.

Turnhalle Lüdge | Bauzeit Architekten

Die Dreifeldsporthalle liegt als freistehendes Gebäude auf dem Gelände des Schulzentrums. Die Sporthalle liegt am Hang und weist eine teilweise halbgeschossig versetzte Bauweise auf. Das Gebäude besteht aus 2 Gebäudeteilen. Die eigentliche Sporthalle ist 1-geschossig, ergänzt wird die Halle über einen 2-geschossigen Umkleidetrakt.

Durch die versetzte – dem abfallenden Gelände angepasste – Bauweise weist das Gebäude vier verschiedene Geschossebenen auf, die zukünftig mittels eines Aufzuges, der alle Ebenen anfährt, miteinander verbunden werden.

Ein wesentlicher Bestandteil der Umbauarbeiten ist die Errichtung eines barrierefreien Umkleidebereiches im Erdgeschoss, getrennt für Damen und Herren, sowie eine Sitzebene für beeinträchtigte Personen auf der vorhandenen Tribüne. Die Bereiche der Außenanlagen werden im Zuge der Sanierungsmaßnahme ebenfalls überarbeitet, angepasst und barrierefrei gestaltet.

Die Wahl der Materialien für die neuen bzw. zu sanierenden Fassaden wie auch der Beläge in den Außenanlagen erfolgt in Anlehnung an das angrenzende Schulzentrum. Ziel ist es, nach Fertigstellung der Sanierungsmaßnahme eine einheitliche und harmonische Gestaltung auf dem Gesamtgelände „Schulzentrum Ramberg“ zu erreichen.

Eckdaten

  • Sanierung

  • Fertigstellung: voraussichtlich 04.2025

  • Bauherr: Stadt Lüdge

  • Ort: Lüdge

  • Ausführung: LpH 1- nach HOAI

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Kita Aerzen | Bauzeit Architekten

Kita Aerzen

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  • Kita Aerzen | Bauzeit Architekten

  • Kita Aerzen | Bauzeit Architekten

  • Kita Aerzen | Bauzeit Architekten

  • Kita Aerzen | Bauzeit Architekten

Auf dem zur Verfügung stehenden Grundstück an der Königsförder Straße ist eine Kindertagesstätte entstanden. Die Kita bietet Platz für drei Kindergartengruppen mit insgesamt 75 Plätzen sowie für zwei Krippengruppen für insgesamt 30 Kinder.

Die Gruppenräume mit jeweils separaten Ruhe- und Sanitärräumen sind von einem zentralen Flurmittelpunkt mit Aufenthaltsqualität erschlossen, der auch dem gemeinsamen Spielen dient. Hier finden ebenfalls ein Mehrzweckraum, der Mensabereich mit Vorbereitungsküche, sowie ein Bereich für die Leitung der Kita und Räumlichkeiten für die Mitarbeiter genügend Platz.

  • Kita Aerzen | Bauzeit Architekten

  • Kita Aerzen | Bauzeit Architekten

Kita Aerzen | Bauzeit Architekten
Kita Aerzen | Bauzeit Architekten

Im Außenbereich sind Spielflächen, getrennt für den Kindergarten und die Krippe entstanden.

Das Gebäude ist ein Vieleck mit zentralem Mittelpunkt in Holzrahmenbauweise mit einer flachgeneigten Zeltdachkonstruktion mit Ziegeleindeckung. Das äußere Erscheinungsbild der Kindertagesstätte wird durch Akzente einer farbigen Holzfassadenverkleidung geprägt. Die übrigen Fassadenflächen sind als weiße Putzflächen angelegt. Die Farben der Holzfassade setzten sich als Akzentfarben im Inneren des Gebäudes fort.

Eckdaten

  • Neubau

  • Fertigstellung: 09/2017 – 11/2020

  • Bauherr: KSG Kreissiedlungsgesellschaft mbH des Landkreises Hameln-Pyrmont für den Flecken Aerzen

  • Ort: Aerzen

  • Ausführung: LpH 1-9 nach HOAI

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Projekt Feuerwehrgerätehaus-Elbrinxen

Feuerwehr­gerätehaus Elbrinxen

  • Projekt Feuerwehrgerätehaus-Elbrinxen

  • Projekt Feuerwehrgerätehaus-Elbrinxen

  • Projekt Feuerwehrgerätehaus-Elbrinxen

  • Projekt Feuerwehrgerätehaus-Elbrinxen

In Lügde-Elbrinxen wurde ein neues Feuerwehrgerätehaus fertiggestellt, das mit modernsten Räumlichkeiten ausgestattet ist, um den Bedürfnissen der Feuerwehrleute gerecht zu werden. Der erste Schritt des Bauprozesses bestand darin, das auf einem Hang gelegene Grundstück so zu bearbeiten, dass eine ebene Fläche entstand. Dies war essentiell, um im Inneren des Gebäudes Barrierefreiheit und eine ebenerdige Nutzung zu ermöglichen.

Projekt Feuerwehrgerätehaus-Elbrinxen

  • Projekt Feuerwehrgerätehaus-Elbrinxen

  • Projekt Feuerwehrgerätehaus-Elbrinxen

Das architektonisch durchdachte Gerätehaus beherbergt einen geräumigen Unterstand, der speziell konzipiert wurde, um zwei kleinere Fahrzeuge sowie ein großes Einsatzfahrzeug aufzunehmen. Dieser Bereich dient als zentraler Knotenpunkt, von dem aus direkter Zugang zu den Umkleideräumen sowie zu den getrennten Sanitäranlagen für Damen und Herren besteht. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Einhaltung der Vorschriften gelegt, indem Bereiche, in denen sich Schmutz ansammeln kann, von den sauberen Zonen abgegrenzt wurden, um Hygiene und Ordnung zu gewährleisten.

Zusätzlich zu diesen praktischen Einrichtungen verfügt das Feuerwehrgerätehaus über eine Reihe von Funktionsräumen, die speziell auf die vielfältigen Anforderungen des Feuerwehralltags zugeschnitten sind. Dazu gehören sowohl Schulungsräume für die Aus- und Weiterbildung der Feuerwehrkräfte als auch ein Technikraum, der mit modernster Ausrüstung ausgestattet ist, um die Einsatzbereitschaft und Effizienz der Feuerwehr Lügde-Elbrinxen zu maximieren.

Eckdaten

  • Neubau

  • Fertigstellung: 2020

  • Bauherr: Stadt Lügde, öffentlicher Auftraggeber

  • Ort: Lügde-Elbrinxen

  • Ausführung: LpH 1-9 nach HOAI

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Ernst-Leinius-Schule Kassel

Ernst-Leinius-Schule Kassel

  • Ernst-Leinius-Schule Kassel

  • Ernst-Leinius-Schule Kassel

Die Ernst-Leinius-Schule, ursprünglich 1960 als Grundschule in Pavillonbauweise im Kasseler Stadtteil Harleshausen errichtet, wird im Zuge steigender Schülerzahlen und der Ausweitung ganztägiger Bildungsangebote baulich erweitert. Geplant sind ein zweigeschossiger Erweiterungsneubau sowie die Vergrößerung der bestehenden Mensa. Mit dem Ausbau entsteht eine moderne Clusterschule mit offener Lernlandschaft und thematisch strukturierten Lernbereichen.

Architektur

Die Erweiterung wird als kompakter, zweigeschossiger Baukörper mit klarer Geometrie ausgeführt. Durch eine bauliche Fuge wird der Neubau vom Bestandsgebäude abgesetzt und als eigenständige Ergänzung klar ablesbar gestaltet.

Im Inneren gliedert sich das Gebäude in drei funktionale Zonen:

  • Unterrichtsräume und Bereiche für die Ganztagsbetreuung an den Gebäudeseiten,
  • zentral angeordnete Foren, die als zusätzliche, offene Lernorte genutzt werden,
  • sowie einen Mittelbereich mit vertikaler Erschließung und Nebenräumen.

Der Entwurf trägt den Anforderungen einer inklusiven Pädagogik Rechnung. Angesichts wachsender Heterogenität in den Klassenverbänden schafft die Architektur vielfältige räumliche Angebote zur Differenzierung. Neben speziellen Differenzierungsräumen fördern zahlreiche Aufenthalts- und Sitzgelegenheiten individuelles und kooperatives Lernen – allein, in Kleingruppen oder jahrgangsübergreifend. Sämtliche Innenräume und Außenbereiche sind barrierefrei erschlossen.

Besonderheiten und Bauweise
Beide Gebäude – Erweiterungsbau und Mensa – sind in Massivholzbauweise geplant und stellen ein Pilotprojekt im Raum Kassel dar. Eine technische Innovation bildet die erstmals im Hochbau eingesetzte, geklebte Holz-Beton-Verbunddecke. Sie wurde am Fachgebiet Bauwerkserhaltung und Holzbau der Universität Kassel entwickelt und soll die bauliche Qualität sowie die Nachhaltigkeit im Holzbau weiter verbessern.

Das Schulensemble ist in das documenta-Kunstwerk „7000 Eichen“ von Joseph Beuys eingebunden, das dem Schulgelände eine besondere städtebauliche und kulturelle Prägung verleiht.

Eckdaten

  • Schule | Neubau | Ersatzneubau | Umbau | Holzbau
  • Ort: Kassel

  • Fertigstellung: 2024

  • Leistungsumfang: Ausführung Lph. 6 – 9
    für Baufrösche Architekten und Stadtplaner GmbH 

  • Bruttogrundfläche: ca. 3000 qm

  • Volumen: 9 Mio

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Berufsbildungswerk Karben

Berufsbildungswerk Karben

Das Berufsbildungswerk Südhessen erweitert den Gebäudebestand auf dem Gesamtareal durch zwei Neubauten: ein zusätzliches Schulgebäude als zweiter Standort der Berufsschule sowie ein multifunktional genutztes Gebäude mit zentralen Nutzungen für Verwaltung, Fortbildung und Schulung von Teilnehmer*innen und Mitarbeiter*innen. Beide Gebäude stehen in unmittelbarem räumlichem Zusammenhang und sind über einen neu angelegten Vorplatz im Außenraum miteinander verbunden. Die Erschließung erfolgt über das bestehende Wegenetz. Zusätzlich wird über den bisherigen Standort des Basketballplatzes eine neue Wegeverbindung in Richtung Wohndorf und Verwaltungszentrum geschaffen.

Neubau Berufsschule

Das neue Schulgebäude ist als „Hallentyp“ konzipiert. Eine zentral angeordnete, innenliegende Halle bildet das Rückgrat der Erschließung über alle drei Ebenen und wird über ein großzügiges Oberlicht natürlich belichtet. Zwei diagonal gegenüberliegende Treppenhäuser in den Gebäudeecken gewährleisten die notwendigen Flucht- und Rettungswege. Jeder Raum ist direkt oder über angrenzende Räume an mindestens eines der Treppenhäuser angebunden. Der zweite Rettungsweg verläuft jeweils durch die zentrale Halle zum gegenüberliegenden Treppenhaus. Die Ausgestaltung der Rettungswege ist Bestandteil des Brandschutzkonzepts.

Das Gebäude ist teilweise unterkellert. Das Untergeschoss wird über ein separates Treppenhaus erschlossen, enthält jedoch keine Aufenthaltsräume. Das Bauwerk ist der Gebäudeklasse 3 zuzuordnen.

Konstruktionsweise Berufsschule:
Treppenhäuser und Servicekern werden in massiver Bauweise mit tragenden Wänden und Decken aus Stahlbeton errichtet. Alle übrigen Bauteile bestehen aus Holzkonstruktionen.

Neubau BBW-Gebäude

Das BBW-Gebäude übernimmt vielfältige Nutzungen aus den Bereichen Verwaltung, Fortbildung und individueller Schulung. Ziel ist eine flexible Mehrfachnutzung der Räume sowie die gezielte Förderung von Austausch und Begegnung zwischen unterschiedlichen Nutzergruppen.

Aufgrund der topografischen Gegebenheiten ist das Gebäude zwei- bis dreigeschossig ausgeführt. Der Haupteingang befindet sich auf der mittleren Ebene und ist vom Vorplatz aus erreichbar. Das Untergeschoss erstreckt sich über die nördliche Hälfte des Gebäudes und öffnet sich ebenerdig nach Norden. Es ist nicht als Kellergeschoss, sondern als vollwertiges Geschoss zu bewerten. Ein eingeschnittener Innenhof sorgt für natürliche Belichtung der zentralen Gebäudebereiche.

Ein zentrales Treppenhaus strukturiert das Gebäude und verbindet die beiden Gebäudeflügel im Norden und Süden. Der verbindende Mitteltrakt enthält Besprechungsräume und einen zentralen „Servicekern“ mit sanitären Einrichtungen, Aufzug, Nebenräumen sowie Technikräumen und -schächten.

Konstruktionsweise BBW-Gebäude:
Das Untergeschoss, das zentrale Treppenhaus sowie der Servicekern werden in massiver Stahlbetonbauweise ausgeführt. Die übrigen Gebäudeteile entstehen in Holzkonstruktion.

Eckdaten

  • Umbau | Erweiterung | Neubau | Schule | Werkstätten | Büros | Berufsbildungswerk

  • Ort: Karben

  • Fertigstellung: 2025

  • Leistungsumfang: Architektur Lph. 6 – 9 für Baufrösche Kassel mit foundation 5+ Architekten

  • Bruttogrundfläche: ca. 5200 qm

  • Volumen: 23 Mio

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Berufsbildungswerk Kassel

Berufsbildungswerk Kassel

  • Berufsbildungswerk Kassel

  • Berufsbildungswerk Kassel

  • Berufsbildungswerk Kassel

Am Standort Kassel wird das Berufsbildungswerk Nordhessen umfassend neu organisiert. Ziel ist es, künftig rund 400 Auszubildende in verschiedenen Berufsbereichen in zentral gelegenen Werkstätten und einer angegliederten Berufsschule zu unterrichten. Durch die Zusammenführung bislang verteilter Standorte und Ausbildungsbereiche entsteht ein neuer, integrativer Lern- und Begegnungsort – sowohl innerhalb der Ausbildung als auch im städtischen Kontext des Quartiers.

Berufsbildungswerk Kassel

  • Berufsbildungswerk Kassel

  • Berufsbildungswerk Kassel

  • Berufsbildungswerk Kassel

  • Berufsbildungswerk Kassel

Bauen im Bestand

Der vorhandene Gebäudebestand wird in wesentlichen Teilen umgebaut, neu gegliedert und energetisch saniert. Dabei bleibt die bestehende Tragstruktur aus Stahlbetonstützen und -trägern erhalten. Im zentralen Bereich wird die ehemalige Schule rückgebaut, um Raum für einen neuen, geschützten Werk- und Schulhof zu schaffen, der als verbindendes Element zwischen den einzelnen Nutzungsbereichen dient.

Mit Blick auf die wachsende Zahl an Auszubildenden wird die bestehende Mensa erweitert. Der Erweiterungsbau markiert mit einer farbig akzentuierten Fassade aus Faserzementschindeln und intensiver Begrünung zugleich den neuen Haupteingang und eine städtebauliche Öffnung zum Quartier. Durch die gezielte Umnutzung und Integration großer Teile des vorhandenen Rohbaus wird ein wesentlicher Beitrag zur CO₂-Einsparung geleistet.

Neubau in Holz-Glas-Bauweise

In einem neu errichteten Gebäude werden Werkstätten, Büroräume, Berufsschule und Sporthalle funktional übereinandergestapelt. Das leicht zurückgesetzte Erdgeschoss ist großzügig verglast und ermöglicht visuelle Bezüge zwischen Innen- und Außenraum, insbesondere in den Werkstattbereichen.

Die Tragstruktur und technische Infrastruktur der Geschosse sind neutral ausgelegt, um eine langfristige und flexible Nutzung sowie zukünftige Weiterentwicklung des Standorts zu gewährleisten.

Eckdaten

  • Umbau | Erweiterung | Neubau | Schule | Werkstätten | Büros | Berufsbildungswerk

  • Fertigstellung: 2025

  • Leistungsumfang: Architektur Lph. 6 – 9 für Baufrösche Kassel mit foundation 5+ Architekten

  • Bruttogrundfläche: ca. 14.700 qm

  • Volumen: 40 Mio

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Rathaus Lüdge | Bauzeit Architekten

Rathaus Lüdge

  • Rathaus Lüdge | Bauzeit Architekten

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  • Rathaus Lüdge | Bauzeit Architekten

  • Rathaus Lüdge | Bauzeit Architekten

  • Rathaus Lüdge | Bauzeit Architekten

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Das Rathaus Lügde liegt im Zentrum des Sanierungsgebietes „Historischer Stadtkern Lügde“ und wurde im Rahmen eines Förderprogramms durch das Land NRW bis Ende 2016 – bei laufendem Betrieb – umfangreich saniert.

Das 1964 errichtete Rathaus wies insbesondere in den Bereichen Energieeffizienz, Barrierefreiheit, Funktionalität aber auch Optik erhebliche Defizite und Mängel auf.

Rathaus Lüdge | Bauzeit Architekten

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Rathaus Lüdge | Bauzeit Architekten

Mit einem entsprechenden ganzheitlich angelegten Maßnahmenbündel ist das Gebäude auf den heutigen Stand der Technik gebracht worden. Es entspricht den Vorgaben der EnEV 2014 und erfüllt alle Ansprüche an eine Barrierefreiheit, um somit künftig sämtlichen Anforderungen an ein funktionierendes Verwaltungsgebäude gerecht zu werden.

Eine moderne und farblich auffällige Fassaden- und Innenraumgestaltung verdeutlicht den Bürgern und Besuchern der Stadtverwaltung bereits auf den ersten Blick die aufwändige und durchdachte Sanierung des Gebäudes.

Die Sanierungsmaßnahmen erfolgten während des vollständigen Betriebes des Rathauses in mehreren Bauabschnitten und unter Errichtung von Provisorien.

Eckdaten

  • Sanierung

  • Fertigstellung: 2016

  • Bauherr: Stadt Lügde, öffentlicher Auftraggeber

  • Ort: Lüdge

  • Ausführung: LpH 1-9 nach HOAI

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Kita Groß Berkel | Bauzeit Architekten

Kita Groß Berkel

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  • Kita Groß Berkel | Bauzeit Architekten

  • Kita Groß Berkel | Bauzeit Architekten

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Auf dem Grundstück neben der Grundschule Groß Berkel ist eine Kindertagesstätte entstanden. Die Kita ist für drei Kindergartengruppen und eine Integrationsgruppe mit insgesamt 93 Plätzen sowie für zwei Krippengruppen für insgesamt 30 Kinder konzipiert. Weiterhin gibt es eine Mensa sowie eine Aula, die auch von der benachbarten Grundschule genutzt werden können.

Kita Groß Berkel | Bauzeit Architekten

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Die Gruppenräume sind von einem zentralen Flur mit Aufenthaltsqualität erschlossen, der auch dem gemeinsamen Spielen dient. Es gibt einen separaten Bereich für die Leitung der Kita sowie einen Pausenraum für die Mitarbeiter. Im Außenbereich befinden sich Spielflächen, getrennt für den Kindergarten und die Krippe entstanden.

Das äußere Erscheinungsbild der Kindertagesstätte wird geprägt durch umlaufende Stützen, die in einem unregelmäßigen Takt schräg gestellt sind. Diese schräg stehenden Stahlstützen symbolisieren Mikado-Stäbe, die dem Gebäude einen spielerischen Charakter verleihen. Die kräftigen Farben der Stützen setzen sich im Inneren des Gebäudes als Akzentfarben fort und kennzeichnen die verschiedenen Gruppen.

Eckdaten

  • Neubau

  • Fertigstellung: 2019/2020

  • Bauherr: KSG Kreissiedlungsgesellschaft mbH des Landkreises Hameln-Pyrmont für den Flecken Aerzen

  • Ort: Aerzen, OT Groß Berkel

  • Ausführung: LpH 1-9 nach HOAI

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Heidewegschule Bauzeit Architekten

Heidewegschule Kassel

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Um den neuen Anforderungen des Ganztagsbetriebs gerecht zu werden, wurde die Schule, die seit den 1950er Jahren besteht, erweitert. Dabei entstanden vor allem Gruppenräume für die Ganztagsbetreuung, Räume für die Verwaltung sowie eine Mensa zur Mittagsverpflegung. Die Umbaumaßnahmen umfassten auch die barrierefreie Gestaltung der Schule, indem eine bestehende Fluchttreppe entfernt und durch ein massives Treppenhaus mit Aufzug ersetzt wurde.

Die Gestaltung der Schule ermöglicht zudem eine harmonische Verbindung des Schulhofs mit der landschaftlich ansprechenden Umgebung im Südwesten. Eine besondere Rolle spielt dabei die Öffnung nach Süden, die einen Durchgang zwischen dem Anbau und der Mensa bildet. Die außergewöhnliche Neigung der äußeren Mensawand im Westen verbessert nicht nur die Lichtverhältnisse, sondern auch die Außenansicht der Räume im Erdgeschoss gegenüber der Mensa.

Heidewegschule Bauzeit Architekten

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Heidewegschule Bauzeit Architekten

Die Mensa selbst zeichnet sich durch ihre Lage vor der Erweiterung zum Schulhof hin und ein charakteristisches gefaltetes Gründach aus. Der zentrale Essbereich ist durch großflächige Verglasungen nach Norden und Süden offen gestaltet und bietet durch das sichtbare Holztragwerk eine helle und einladende Atmosphäre. Mit Platz für bis zu 199 Personen dient die Mensa nicht nur als Speiseraum, sondern auch für gelegentliche schulische Veranstaltungen.

Ein überdachter Verbindungsgang, der sich an den Arkadengang im Norden der Mensa anschließt, verknüpft die Mensa mit dem Erweiterungsbau. Dieser Gang könnte in Zukunft auch eine Anbindung an eine eventuell geplante Turnhalle bieten.

Die Erweiterung berücksichtigte ebenfalls die Modernisierung des bestehenden Gebäudes, um es dem aktuellen pädagogischen Konzept anzupassen. So wurden kleinere Räume im Bestandsgebäude durch das Entfernen von Trennwänden zu Klassenräumen umgestaltet.

Im ersten Stock wurden die bisherigen Büroräume der Schulleitung zu sogenannten Differenzierungsräumen umfunktioniert. Ein großer Raum im Nordwesten des Gebäudes wurde durch den Einbau einer Trennwand in einen Klassenraum und einen Nebenraum unterteilt, während ein weiterer Raum im Nordosten in zwei Differenzierungsräume geteilt wurde. Im Dachgeschoss wurde ein großer Saal durch den Einbau von Trennwänden in verschiedene Schul- und Verwaltungsräume aufgeteilt. Der ehemalige Werkraum im Untergeschoss wird nicht mehr als Schulraum, sondern als Lager genutzt. Zudem wurde der Sonnenschutz an Teilen der Westfassade verbessert.

Eckdaten

  • Neubau

  • Fertigstellung: 2022

  • Bauherr: Magistrat der Stadt Kassel, öffentlicher Auftraggeber

  • Ort: Kassel

  • Ausführung: LpH 8-9 nach HOAI

  • Zusammenarbeit mit: HHS Planer + Architekten AG, Kassel 

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Sporthalle Nord | Hamlen

Sporthalle Nord

  • Sporthalle Nord | Hamlen

  • Sporthalle Nord | Hamlen

  • Sporthalle Nord | Hamlen

Die neue Dreifeldsporthalle in Hameln entstand als Ergebnis eines gewonnenen Wettbewerbs durch das Büro Baufrösche Kassel, Architekten und Stadtplaner. Unser Büro war mit der örtlichen Bauleitung und den Leistungsphasen 6 bis 9 betraut.

Sporthalle Nord | Hamlen

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  • Sporthalle Nord | Hamlen

Die städtebauliche Situation – geprägt durch ein beengtes Grundstück und eine kleinteilige Umgebungsbebauung – erforderte eine sensible Lösung: Das große Bauvolumen der Sporthalle wurde daher um ein Geschoss abgesenkt und teilweise in das Gelände eingebunden.

Der Haupteingang liegt an einem großzügig gestalteten Vorplatz und führt in ein einladendes Foyer mit Teeküche, Garderobe und Schulungsraum. Von hier aus gelangt man ebenerdig auf die Zuschauertribünen.

Die eigentliche Sporthalle mit den Spielfeldern und zugehörigen Nebenräumen befindet sich im Untergeschoss, unterhalb des Schulhofniveaus. Ein Aufzug sorgt für eine barrierefreie Verbindung zwischen Foyer und Hallenebene.

Eckdaten

  • Neubau

  • Fertigstellung: 2015

  • Ausführung: LPH 6-9 nach HOAI für Baufrösche Kassel
  • Ort: Hameln

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